Das Mediävistische Institut der Universität Freiburg Schweiz
wurde 1965 als zweisprachige interdisziplinäre Einrichtung der Philosophischen
Fakultät gegründet. Es koordiniert die wissenschaftliche Lehre und
Forschung auf dem Gebiet der Geschichte und Kultur des Mittelalters und fördert
Austausch und Zusammenarbeit unter den an der Erforschung des Mittelalters
beteiligten Lehrenden, Studierenden und Graduierten. Es unterhält Beziehungen
zu verwandten Institutionen des In- und Auslandes.
Das Institut umfasst die Bereiche Mittelalterliche Geschichte, Philosophie- und Kunstgeschichte, Frühchristliche und Byzantinische Archäologie, Mittellatein, Paläographie und Kodikologie und die germanischen und romanischen Sprachen und Literaturen des Mittelalters (deutsch, englisch, französisch, italienisch, provenzalisch und spanisch). Die Fächer werden teils französisch, teils deutsch, teils zweisprachig angeboten; Sprachen und Literaturen ausschliesslich in der Sprache ihres Gegenstands.
Das Institut veranstaltet in zweijährigem Rhythmus internationale Tagungen interdisziplinären Zuschnitts. Die Tagungsakten erscheinen neben mediävistischen Monographien in der institutseigenen Reihe Scrinium Friburgense im Verlag Walter de Gruyter Berlin / New York, der auch die Vorträge der Wolfgang Stammler-Gastprofessur verlegt.
Das Institut widmet sich insbesondere der Graduiertenförderung. Ein einjähriges zweisprachiges Aufbaustudium führt zum Spezialisierungszeugnis in Mediävistik. Das dreijährige zweisprachige Doktoratsprogramm führt Doktoranden aller mediävistischen Fächer zusammen. Darin integriert sind das ständige Mediävistische Colloquium und die in zweijährigem Rhythmus stattfindenden Graduiertenkurse des Instituts. Desweiteren wird ein Master Nebenprogramm Mediävistik angeboten.
Am Institut werden mehrere Forschungsprojekte von interdisziplinärer Bedeutung durchgeführt.
Kontakt: |
Mediävistisches Institut Universität Freiburg |
Av. de l'Europe 20 CH-1700 Freiburg Büro 4123 |
Tel: +41 (0)26 300 7915 Fax: +41 (0)26 300 9700 |
e-mail: iem@unifr.ch |
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