Prof. Dr. Sabine Griese

Université de Leipzig

 

Curriculum vitae
 

Geboren 1965 in Straubing (Deutschland); Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Regensburg; Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes; Promotion mit einer Arbeit zu ‚Salomon und Markolf. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit‘ (Tübingen 1999); 1994–2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 231 (Träger, Felder, Formen pragmatischer Schriftlichkeit) am Teilprojekt „Einblattdrucke des Mittelalters“ (Leitung: Prof. Dr. Volker Honemann); ab 2000 Postdoc im Graduiertenkolleg Symbolische Kommunikation im Mittelalter (Universität Münster); ab 2004 Seminaroberassistentin an der Universität Zürich; 2007 Habilitation mit einer Arbeit zu ‚Text-Bilder und ihre Kontexte. Medialität und Materialität von Einblatt-Holz- und -Metallschnitten des 15. Jahrhunderts‘ (Zürich 2011); 2010 Professorin für Ältere deutsche Literatur- und Sprache an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2008–2010 Vertretung der Professur); seit 2011 Professorin für Ältere deutsche Literatur an der Universität Leipzig.

Wichtigste Publikationen:
  • Salomon und Markolf. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zu Überlieferung und Interpretation (Hermaea N.F. 81), Tübingen 1999.
  • Text-Bilder und ihre Kontexte. Medialität und Materialität von Einblatt-Holz- und –Metallschnitten des 15. Jahrhunderts (Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen 7), Zürich 2011.
  • Volker Honemann/Sabine Griese/Falk Eisermann/Marcus Ostermann (Hrsg.): Einblattdrucke des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Probleme, Perspektiven, Fallstudien, Tübingen 2000.
  • Heilige im Druck - Einblatt-Holzschnitte des 15. Jahrhunderts als Zeichen und Symbole. In: Literatur - Geschichte - Literaturgeschichte. Beiträge zur mediävistischen Literaturwissenschaft. Festschrift für Volker Honemann zum 60. Geburtstag, hg. von Nine Miedema und Rudolf Suntrup, Frankfurt a.M. u.a. 2003, S. 783–807.
  • Das Andachtsbuch als symbolische Form. Bertholds Zeitglöcklein und verwandte Texte als Laien-Gebetbücher, in: The Mediation of Symbol in Late Medieval and Early Modern Times. Medien der Symbolik in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, hg. von Rudolf Suntrup, Jan R. Veenstra und Anne Bollmann, Frankfurt a.M. u.a. 2005, S. 3–35.
  • »Regularien«. Wahrnehmungslenkung im sogenannten Leben Jesu der Schwester Regula, in: Medialität des Heils im späten Mittelalter, hg. von Carla Dauven-van Knippenberg, Cornelia Herberichs und Christian Kiening, Zürich 2009 (Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen 10), S. 297–315.
  • Das Zeitglöcklein-Blockbuch. Strategien der Gebetsandacht im Kontext franziskanischer Gelehrsamkeit, in: Blockbücher des 15. Jahrhunderts. Eine Experimentierphase im frühen Buchdruck. Beiträge der Fachtagung in der Bayerischen Staatsbibliothek München am 16. und 17. Februar 2012, hg. von Bettina Wagner, Wiesbaden 2013 (Bibliothek und Wissenschaft 46, 2013), S. 287–310.
  • Heilige Helden in Konrads von Würzburg Legenden, in: Geistliche Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Festgabe für Rudolf Suntrup, hg. von Volker Honemann und Nine Miedema, Frankfurt a.M. 2013 (Medieval to Early Modern Culture/Kultureller Wandel vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit 14), S. 55–67.
  • gemeinsam mit Nikolaus Henkel: Mittelalter, in: Lesen. Ein interdisziplinäres Handbuch, hg. von Ursula Rautenberg und Ute Schneider, Berlin/Boston 2015, S. 719–738.
  • Layoutformen des Buchs im 15. Jahrhundert, in: Materielle Aspekte in der Inkunabelforschung, hg. von Christoph Reske und Wolfgang Schmitz, Wiesbaden 2017 (Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 49), S. 9–42, mit Farbtafel 1 und 2 (S. 219f.)