Prof. Dr. Jens Rüffer

 

Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte

 

Curriculum vitae:
 

1986-1994 Studium der Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of York, Magisterabschluss in Kulturwissenschaften an der HU-Berlin (1994), Master in History of Art an der University of York (1995); PhD am Seminar für Ästhetik der Humboldt-Universität mit einer Arbeit zur Ästhetischen Kultur der Zisterzienser im Mittelalter (1998); Mitarbeit in den Projekten Die Ordnung der Portale – Visualisierungsstrategien an Figurenportalen des 12. und 13. Jahrhunderts (Trier) und Die Kathedrale von Santiago de Compostela. Gestalt und Programm (Bern) bei Prof. B. Nicolai. Habilitation in Bern mit einer Arbeit zur mittelalterlichen Bauskulptur (2010); seitdem Privatdozent am Kunsthistorischen Institut der Universität Bern; Gastprofessur an der Universität Graz und Lehrstuhlvertretungen für Kunstgeschichte an der TU-Darmstadt und am Kunsthistorischen Institut der Universität Bern. Arbeitsschwerpunkte: Architektur- und Kunstgeschichte des Mittelalters; kunst- und kulturwissenschaftliche Theorien und Methoden sowie deren historische Genese; Geschichte der Wahrnehmung; Geschichte ästhetischen Denkens.

Wichtigste Publikationen:
  • Werkprozess – Wahrnehmung – Interpretation. Studien zur mittelalterlichen Gestaltungspraxis und zur Methodik ihrer Erschließung am Beispiel baugebundener Skulptur. Berlin 2014.
  • Die Kathedrale von Santiago de Compostela (1075–1211). Eine Quellenstudie (Quellen zur Kunst 31). Freiburg i.Br. 2010.
  • Mittelalterliche Klöster. Deutschland – Österreich – Schweiz. Darmstadt 2009.
  • Die Zisterzienser und ihre Klöster. Leben und Bauen für Gott. Darmstadt 2007.
  • Orbis Cisterciensis. Zur Geschichte der monastischen ästhetischen Kultur im 12. Jahrhundert (Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser 6). Berlin 1999.
  • Raumerfahrung und Raumwahrnehmung im Mittelalter. Gervasius von Canterbury: De combustione et reparatione Cantuariensis ecclesiae, in: Den Himmel öffnen – Bild und Klang als Medien zum Heil. Hg. von Therese Bruggisser-Lanker, Bern 2014, S. 57–83.
  • Arbeitsorganisation und Lohnmodelle in den Baurechnungen von Westminster Abbey und Exeter Cathedral, in: Kirche als Baustelle. Große Sakralbauten des Mittelalters. Hg. v. Katja Schröck / Bruno Klein / Stefan Bürger, Köln 2012, S. 169–181.
  • Refektorien – Zisterzienser und Benediktinische Tradition. Anmerkungen zur Liturgie- und Funktionsgeschichte eines Raumes, in: Renate Oldermann (Hg.): Gebaute Klausur – Funktion und Architektur mittelalterlicher Klosterräume (Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen 52). Bielefeld 2008, S. 43–62.
  • Die Goldschmiede Godefroy & Reiner von Huy – Quellen und Rezeptionsgeschichte, in: Wallraf-Richartz Jahrbuch LXVIII (2007), S. 221–238.
  • Memorialtopographie und Baugeschichte – Der Fall Clairvaux, in: Cistercienser-Chronik 3 (2006), S. 351–371.