Prof. Dr. Almut Schneider

 

Otto von Guericke-Universität Magdeburg

 

Curriculum vitae
 

Almut Schneider studierte Germanistik, Physik und Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen und wurde dort 2001 promoviert. Von 2002 bis 2011 war sie Wissenschaftliche Assistentin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und habilitierte sich dort im Jahr 2012. Von 2011 bis 2014 Professurvertretungen an den Universitäten Berlin (Humboldt-Universität), Göttingen und Frankfurt, seit 2014 Vertretung einer Professur für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Otto von Guericke-Universität Magdeburg.

Wichtigste Publikationen:

Chiffren des Selbst. Narrative Spiegelungen der Identitätsproblematik in Johanns von Würzburg Wilhelm von Österreich und in Heinrichs von Neustadt Apollonius von Tyrland. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2004

Poetik des Klangs. Dichtkunst im Diskurs der musica in Texten des deutschen Mittelalters. Habilitationsschrift an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 2012

…in tiutsche sprâche rihten. Argumentationsmuster bei der Herausbildung einer eigenständigen deutschen Sprache und Literatur vom 8. bis ins 16. Jahrhundert. In: Abgrenzung – Eingrenzung. Komparatistische Studien zur Dialektik kultureller Identitätsbildung. Hrsg. von Frank Lauterbach, Fritz Paul und Ulrike-Christine Sander. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2004. S. 229–282
 …in Teutsch vertiert. Zu Heinrich Steinhöwels Übersetzung von Giovanni Boccaccios „De claris mulieribus“. In: ‚Übertragungen‘. Formen und Konzepte von Reproduktion in Mittelalter und Früher Neuzeit. Hrsg. von Albrecht Hausmann u.a. Berlin: de Gruyter 2005 (Trends in Medieval Philology; 5). S. 315–328
Licht-Bilder. Zur Metaphorik poetischer Sprechweisen in frühmittelhochdeutschen Texten. In: Im Wortfeld des Textes. Worthistorische Beiträge zu den Bezeichnungen von Rede und Schrift im Mittelalter. Hrsg. von Gerd Dicke, Manfred Eikelmann und Burkhard Hasebrink. Berlin: de Gruyter 2006 (Trends in Medieval Philology; 10). S. 189–209
er liez ze himel tougen erhellen sîner stimme dôn. Sprachklang als poetische Fundierung normativen Sprechens. In: Text und Normativität im deutschen Mittelalter. XX. Anglo-German Colloquium. Hrsg. von Elke Brüggen, Franz-Josef Holznagel, Sebastian Coxon und Almut Suerbaum unter Mitarbeit von Reinhold Katers. Berlin: de Gruyter 2012. S. 199–216

Vielfarbige Klänge. Liebesgaben im poetologischen Diskurs der ‚Synästhesie’. In: Liebesgaben. Kommunikative, performative und poetologische Dimensionen in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hrsg. von Margreth Egidi, Ludger Lieb, Mireille Schnyder und Moritz Wedell. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2012 (Philologische Studien und Quellen 240). S. 313–327

Imaginierter Jubilus. Die Engelschöre von Kloster Marienberg und die Imagination der Himmelsmusik in volkssprachiger Dichtung des Mittelalters. In: Archäologie der Phantasie. Vom „Imaginationsraum Südtirol“ zur longue durée einer Kultur der Phantasmen und ihrer Wiederkehr in der Kunst der Gegenwart. Hrsg. von Elmar Locher und Hans Jürgen Scheuer. Innsbruck: Edition Sturzflüge/ StudienVerlag 2012. S. 111–126
Medialität und Synästhesie. Zur Stimme des Wächters im tageliet. In: Gestimmte Texte. Unter Mitarbeit von Mareike von Müller hrsg. von Christiane Ackermann und Hartmut Bleumer. Stuttgart, Weimar 2013 (Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 43 (2013) H. 171. S. 122–138

Sprachästhetik als ars cantandi. Poetik im Diskurs der musica in Konrads von Würzburg Goldener Schmiede. In: Literarischer Stil. Mittelalterliche Dichtung zwischen Konvention und Innovation. XXII. Anglo-German-Colloquium Düsseldorf. Hrsg. von Elizabeth Andersen, Ricarda Bauschke-Hartung und Silvia Reuvekamp. Berlin 2015 (im Druck).