FrÜhchristliche und byzantinische
ArchÄologie und Kunst

Die frühchristliche und byzantinische Archäologie und Kunst (FBA) deckt den grossen Zeitraum vom 4.-15. Jahrhundert ab, d.h. von der Spätantike bis zum Mittelalter. Der Unterricht in diesem Fach behandelt die Region von Italien bis nach Syrien und vom Balkanraum bis nach Ägypten und gründet sich auf das Studium der Baudenkmäler (religiöser und profaner Art) und der Objekte, wie Keramik, Glas, usw., Goldschmiedekunst, Elfenbeinkunst, Miniaturen in den Manuskripten aus archäologischen wie auch kunsthistorischen Gesichtspunkten. Die Zeitspanne erstreckt sich von Constantin I (erster christlicher Kaiser) im 4. Jahrhundert bis ans Ende des byzantinischen Reiches um 1453. Der Unterricht verspricht bessere Kenntnisse der Zivilisation am Ende der Antike und bildet für die Kunstgeschichte des westlichen Mittelalters eine wichtige Ergänzung.

Der Fachbereich ist mit der klassischen Archäologie verbunden und ist Teil des obligatorischen Moduls für 120 ECTS-Punkte Programm "Archäologie im Rahmen des Studienbereichs Kunstgeschichte und Archäologie. Es kann auch im Rahmen des Programms der Archäologie für 60 ECTS-Punkte gewählt werden. Es ist ebenfalls Bestandteil der Programme der Kunstgeschichte (siehe Studienplan).
Damit ihre Ausbildung nicht rein theoretisch bleibt, findet in jedem Jahr eine Studienreise statt (zuletzt: Norditalien, Zypern, Rom, Serbien,Thessaloniki und Umgebung). Für das Jahr 2012 ist die jährliche Studienreise in Armenien geplant. Jeden Sommer wird durch den archäologischen Dienst des Kantons Freiburg eine Schulausgrabung organisiert und mit einiger Erfahrung, können die Studierenden auch im Ausland an Ausgrabungen teilnehmen.

 

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