Veranstaltungen

Internationales Colloquium „Bücher und Identitäten“

Vom 14.–17. September 2016 fand auf Schloss Überstorf das internationale und interdisziplinäre Colloquium „Bücher und Identitäten. Literarische Reproduktionskulturen der Vormoderne“ statt. Das von der Germanistischen Mediävistik der Universität Freiburg organisierte Colloquium wurde im Rahmen des Projekts „Bücher und Identitäten“ veranstaltet, das der Schweizerische Nationalfonds seit April 2015 für drei Jahre fördert. Das Projekt und damit auch das Colloquium behandelt die Konzeption, die konkrete Herstellung, Aufzeichnung und Ausstattung von Texten und ihre (intendierte) Wirkung. Es geht um den an ihnen selbst und an der Materialität ihrer Überlieferungsträger ablesbaren Anspruch, die eigene kulturelle Identität der Produzenten zu repräsentieren sowie auf diejenige der Rezipienten Einfluss zu nehmen. weitere Informationen

Forschungscolloquium
Das Colloquium vereinigt die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der altgermanistischen Lehrstühle der Universitäten Freiburg und Genf sowie Studierende und Graduierte, die sich auf das Lizentiat, die Promotion oder die Habilitation im Bereich Germanistische Mediävistik vorbereiten, zu Vortrag und Diskussion entstehender Arbeiten und wissenschaftlicher Neuerscheinungen.
Programm Forschungscolloquium

Graduiertentreffen Germanistische Mediävistik
Oxford – Freiburg i.Br. – Freiburg/Fribourg – Genève
Dieses neue, zunächst für vier Jahre ausgeworfene Programm soll Lehrende und Graduierte aus verschiedenen Sprachräumen und akademischen Kulturen regelmässig zusammenführen. Es soll die Vorstellung und Diskussion von Forschungsansätzen, Projekten und Qualifikationsarbeiten ermöglichen und die persönliche Vernetzung der Beteiligten fördern. Verantwortlich sind Nigel F. Palmer, Almut Suerbaum und Annette Volfing in Oxford, Hans-Jochen Schiewer in Freiburg i.Br., Eckart Conrad Lutz in Freiburg/Fribourg und René Wetzel in Genf. Programm Graduiertentreffen

Wolfgang-Stammler-Gastprofessur
Die Gastprofessur für Germanische Philologie an der Universität Freiburg Schweiz ist mit dem Namen Wolfgang Stammlers verbunden, der von 1951–1957 den Freiburger Lehrstuhl seines Faches innehatte und von hier aus unter anderem seine 'Deutsche Philologie im Aufriß' erscheinen ließ. Die Vorlesungen im Rahmen der Gastprofessur sind der von den Brüdern Grimm begründeten und von Wolfgang Stammler erneuerten weiten Auffassung des Fachs als Wissenschaft von den Zeugnissen der mittelalterlichen Kultur in deutscher Sprache und ihrem materiellen und geistigen Umfeld verpflichtet. Die Gastprofessur umfaßt eine wöchentliche Vorlesung während des Wintersemesters, in der ein Hauptarbeitsgebiet des Gastes in seiner Bedeutung für die Integration mediävistischer Themen und Disziplinen vorgestellt werden soll. Die Vorlesungen fügen sich ein in die Arbeit des Mediävistischen Institutes der Universität, das deshalb die Eröffnungsvorträge der Gastprofessoren in dieser Reihe herausgibt. Eröffnungsvortrag

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