Der Graduiertenkurs wird vom Mediävistischen Institut seit 2002 im Turnus von zwei Jahren durchgeführt und vereinigt Dozenten und Graduierte der verschiedensten mediävistischen Fächer. In diesem Jahr wird er wiederum zusammen mit dem Centre d’Études médiévales et postmédiévales von der Universität Lausanne organisiert. Er bezweckt die Förderung des mediävistischen Nachwuchses, vor allem von DoktorandInnen, die an einer Schweizer Universität forschen. Er unterstützt die Grundlagenforschung im Bereich der mediävistischen Disziplinen, versucht die Forschungskompetenz der Doktorierenden zu verbessern, z.B. durch die Vertiefung bestimmter wissenschaftlicher Methoden, und fördert den interdisziplinären Austausch. Der Kurs richtet sich an den deutsch-, französisch-, italienisch- und englischsprachigen Nachwuchs.

Der Graduiertenkurs wird während einer Woche durchgeführt. Den Schwerpunkt des Kurses bilden die Präsentationen (45 Minuten) der DoktorandInnen, in denen der Forschungsansatz und ausgewählte Ergebnisse der laufenden Forschungsarbeit vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden. Die Präsentationen werden durch Vorträge von eingeladenen Spezialisten ergänzt, welche in die grossen themenübergreifenden Problemkreise einführen. Diese vier ausländische Referenten betreuen den Kurs gemeinsam mit den vier Organisatoren.

Die vier Organisatoren: Prof. Dr. Michele Bacci (Kunstgeschichte, Fribourg), Prof. Dr. Christoph Flüeler (Historische Hilfswissenschaften und Mittellatein, Fribourg), Prof. Dr. Jean-Claude Mühlethaler (Français médiéval, Lausanne), Prof. Dr. Denis Renevey (Medieval English, Lausanne)

Die vier ausländische Experten: Prof. Dr. Charles Burnett (History of Islamic Influences in Europe at The Warburg Institute, University of London), Prof. Dr. John Tolan (Directeur du programme de recherche européen RELMIN et professeur d'histoire à l'Université de Nantes), Prof. Dr. David Wallace (Professor of English, University of Pennsylvania, U.S.A.) und Prof. Dr. Gerhard Wolf (Geschäftsführender Direktor des Kunsthistorischen Instituts in Florenz).