Rituale und Inszenierungen im Mittelalter
Zeremonien, Symbolisierungen, Liturgien, Rhythmen, Dramatisierungen, Debatten

Der Graduiertenkurs wird vom Mediävistischen Institut seit 2002 im Turnus von zwei Jahren durchgeführt und vereinigt Dozenten und Graduierte der verschiedensten mediävistischen Fächer. In diesem Jahr wird er erneut zusammen mit den Schweizer Mittelalterzentren organisiert. Er bezweckt die Förderung des mediävistischen Nachwuchses, vor allem von Doktorierenden, die an einer Schweizer Universität forschen. Er unterstützt die Grundlagenforschung im Bereich der mediävistischen Disziplinen, versucht die Forschungskompetenz der Doktorierenden zu verbessern, z.B. durch die Vertiefung bestimmter wissenschaftlicher Methoden, und fördert den interdisziplinären Austausch. Der Kurs richtet sich an den deutsch-, französisch-, italienisch- und englischsprachigen Nachwuchs.

Der Graduiertenkurs wird während drei Tagen durchgeführt. Den Schwerpunkt des Kurses bilden die Präsentationen (45 Minuten) der Doktorierenden, in denen der Forschungsansatz und ausgewählte Ergebnisse der laufenden Forschungsarbeit vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden. Die Präsentationen werden durch Vorträge von eingeladenen Spezialisten ergänzt, welche in die grossen themenübergreifenden Problemkreise einführen. Diese vier ausländische Referenten betreuen den Kurs gemeinsam mit den vier Organisatoren.

Die vier Organisatoren: Prof. Dr. Alain Corbellari (Français médiéval, Neuchâtel), Prof. Dr. Matteo Nanni (Musikologie, Giessen), Prof. Dr. Hans-Joachim Schmidt (Geschichte, Fribourg), Prof. Dr. Marion Uhlig (Littérature française du Moyen Âge, Fribourg).

Die vier ausländischen Experten: Prof. Dr. Annette Kehnel, (Geschichte, Universität Mannheim), PD Dr. Catherine König-Pralong, (Philosophie, Universität Freiburg i. Br.), Prof. Dr. Eric Palazzo, (Kunstgeschichte, Université de Poitiers), Prof. Dr. Jean-Claude Schmitt, (Geschichte, EHESS, Paris).

 

Wissensschaftlicher Abschlussbericht (PDF)