PD Dr. Heike Johanna Mierau

Universität Erlangen-Nürnberg

 

  Curriculum vitae
  Studium der Fächer Geschichte und Latein in Göttingen und Freiburg. 1993 Promotion in Göttingen. 2002 Habilitation in Münster. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt F1 Schriftkultur und Geschichtsschreibung im späten Mittelalter (Leiter: Prof. Dr. Peter Johanek) im Sonderforschungsbereich 231 „Träger, Felder, Formen pragmatischer Schriftlichkeit im Mittelalter“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Lehrstuhlvertretungen in Saarbrücken und Münster; zur Zeit: Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Erlangen.
   
Ausgewählte Publikationen:
Vita communis und Pfarrseelsorge. Studien zu den Diözesen Salzburg und Passau im Hoch- und Spätmittelalter, Diss. masch. Göttingen 1993 (Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht 21), Köln 1997;
Kaiser und Papst im Mittelalter, Köln 2010;
Liste der Fortsetzungen zur Papst-Kaiser-Chronik Martins von Troppau und zu den 'Flores temporum' (nach bekannten Enddaten) 2009 bereitgestellt auf der Webpage der MGH (www.mgh.de/datenbanken/papst-und-kaiserchroniken);
Exkommunikation und die Macht der Öffentlichkeit: Gerüchte im Kampf zwischen Friedrich II. und der Kurie, in: Propaganda, Kommunikation und Öffentlichkeit vom 11.–16. Jahrhundert, hg. von Karel Hruza (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Klasse, Denkschriften 307 – Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 6), Wien 2002, S. 47–80;
Das Reich, politische Theorien und die Heilsgeschichte: Zur Ausbildung eines Reichsbewußtseins durch die Papst-Kaiser-Chroniken des Spätmittelalters, in: Zeitschrift für Historische Forschung 32 (2005), S. 543–574;
Die Einheit des imperium Romanum in den Papst-Kaiser-Chroniken des Spätmittelalters, in: Historische Zeitschrift 282/2 (2006), S. 281–312;
Erbschaft als negotium: Die letztwillige Verfügung Johannas von Neapel, in: Herrscher- und Fürstentestamente im westeuropäischen Mittelalter, hg. v. Brigitte Kasten (Norm und Struktur 29) Köln 2008, S. 487–507;
Karl IV. im Zeichen des ‚wahren’ Kreuzes: Konstantin als Vorbild für einen spätmittelalterlichen Kaiser, in: Konstantin der Große – das Bild des Kaisers im Wandel der Zeiten, hg. v. Andreas Glotz und Heinrich Schlange-Schöningen (Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte 66) Köln u.a. 2008, S. 109–138;
Synodalstatuten und die neuen Medien des 15. Jahrhunderts, in: Von der Ordnung zur Norm – Statuten in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. v. Gisela Drossbach, Paderborn 2010, S. 71–91;
Über den Umgang mit Normkonflikten im 15. Jahrhundert: Die Synodalentscheide der deutschen Diözesen im Vergleich zu den Dispensen der päpstlichen Poenitentiarie, in: Kirchlicher und religiöser Alltag im Spätmittelalter, hg. v. Andreas Meyer, Ostfildern 2010, S. 17–32.

 

Forschungsschwerpunkte

Publikation eines Sammelbandes zur Tagung "Der Schwiegersohn in der mittelalterlichen Gesellschaft"“.
Studien zu den Papst-Kaiser-Chroniken des Spätmittelalters, Edition der 'Flores temporum'.
Studien zur fama im Hoch- und Spätmittelalter.
Studien zum "Wahren Kreuz".